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Welterbe Würzburg - UNESCO gibt grünes Licht für
Straßenbahn

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Die
Stadt Würzburg kann eine Straßenbahn entlang der
Residenz bauen, ohne deren Status als Weltkulturerbe in Gefahr
zu bringen. Dies be-
schloss das Welterbekomitee der UNESCO in Brasilia. Es hat
sich für Würzburg ausge-
zahlt, dass man die UNESCO frühzeitig die in die Planungen
einbezogen hat. Das gibt unseren Bestrebungen, das künftige
Kasseler Welterbe umweltfreundlich mit einer
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Straßenbahn
anzubinden, zusätzlichen Auftrieb, zumal die UNESCO weitere
Verkehrsberuhigung und eine deutliche Verringerung der Parkplätze
vor der Residenz angemahnt hat. Es wäre zu wünschen, dass
die Stadt Kassel und das Land Hessen das Beispiel Würzburg
zum Anlass nehmen, um über die Verkehrs-
erschließung des Bergparks Wilhelmshöhe neu nachzudenken.
Zur Entscheidung lesen Sie bitte den Artikel der Würzburger
MAIN POST vom 7. August 2010 (
als
pdf). Auf unserer Homepage haben wir bereits um-
fangreiche Informationen zur Situation in Würzburg zusammengestellt.
Viele Welterbestädte in Europa setzen ganz bewusst auf die
Straßenbahn, um die Belastungen ihrer Welterbestätten
durch den Individualverkehr zu minimieren. Lesen Sie bitte
hier
weiter.
Traum und Wirklichkeit: Der
CO2-freie
Bergpark Wilhelmshöhe

"Wir
setzen auf Elektromobilität und einen CO2-freien Bergpark",
wird die Hessische Ministerin für Wissen-
schaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, in der HNA vom 13.
März 2010 zitiert. Gegen weniger Abgase im Bergpark ist nichts
einzuwenden. Doch die Realität sieht anders aus. Unser Bild zeigt
Besucher auf dem Weg zum Steinhöfer Wasserfall - mitten in der
Kernzone des künftigen Welterbes.
Mit unserer Bildergalerie appellieren wir an alle, die für den
Bergpark Verantwortung tragen oder sich verant-
wortlich fühlen, ihn umweltfreundlich mit der Straßenbahn
zu erschließen. Dieses großartige Parkdenkmal hat mehr
Rücksichtnahme und Nachhaltigkeit verdient. Wir wollen zum Nachdenken
anregen, ob die bisherigen Entscheidungen zur Erschließung des
Bergparks wirklich so weise waren.
Überzeugen Sie sich selbst:
Impressionen des "CO2-freien Bergparks" (Stand: 18.7.2010)
Ihm gilt unser Engagement: Der Bergpark mit seinen Wasserspielen
Tausende
kommen stets zu den weltberühmten Wasserspielen - mit dem krönenden
Abschluss der Fontäne vor Schloss Wilhelmshöhe. Unser
Förderverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, für eine
umweltfreundliche Erschließung dieses großartigen Bergparks
zu werben.
Hier finden Sie eine Bildergalerie der Wasserspiele.
Der Schöpfer "eines verrückten Plans": Gustav
Henkel

Gustav
Henkel (1856-1941)
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1934
hielt Gustav Henkel, der Erbauer der Herkulesbahn, auf einer
Mitgliederversammlung des VDI in Kassel einen Vortrag mit dem
Titel "Selbsterlebtes aus der Entwicklung der Elektrotechnik",
der einen tiefen Einblick sowohl in das berufliche Wirken eines
Pioniers der Elektrotechnik, als auch in dessen Persönlichkeit
gewährt. Er gehört ohne Zweifel zu den bedeutendsten
Erfindern und schillerndsten Unternehmerpersönlichkeiten,
die Kassel hervorgebracht und die Technikgeschichte unserer
Stadt geprägt haben.
Über 40 Jahre gehörte Gustav Henkel dem hessischen
Bezirksverein des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) an. Von
1912 bis 1917 war er dessen Vorsitzender und gehörte dem
Vorstandsrat und Wahlaus-
schuss des rund 26.000 Mitglieder zählenden Hauptvereins
mit Sitz in Berlin an.
In seinen Ausführungen geht er auch auf die Herkulesbahn
ein, die seinerzeit in der Öffentlichkeit als "verrückter
Plan" galt, weil er eine Straßenbahn auf die Höhen
des Habichtswaldes bauen wollte, die Personen und Güter
befördern sollte - ohne Zahnrad. Den Wortlaut des Vortrags
finden Sie
hier.
Es ist das erste einer ganzen Reihe
von zeitgeschichtlichen Dokumenten, die wir nach und nach auf
unserer Homepage veröffentlichen werden. |
Ein Zeitdokument vom 3. Oktober 1943: "Schaffnerin Christa"
Ab dem 3. Oktober
1943, also 19 Tage vor dem verheerenden Luftangriff auf Kassels
Innenstadt, begann ein Schmalfilmer aus Brasselsberg, den Alltag
seiner damals 16-jährigen Schwester zu dokumentieren, die als
Schaffnerin bei der Herkulesbahn arbeitete. Dieses einzigartige
Zeitdokument stellte uns ein Freund des Schmalfilmers zur Verfügung,
in dessen Besitz sich der Film jetzt befindet. Bitte beachten: Wenn
Sie auf 'Wiedergabe' klicken, startet der nachträglich vertonte
Film bzw. erscheint das Bild erst nach einigen Sekunden. Der Film
kann auch auf Youtube
angesehen werden.
Stadt Kassel will erst 2013 über die Herkulesbahn entscheiden

Die Stadtverordneten
beschlossen am 22. März 2010 ein vom Magistrat vorgelegtes
Verkehrskonzept für den Bergpark. Zwar erreichten SPD und Bündnis90/DIE
GRÜNEN, dass erstmals ein Bekenntnis für die Herkulesbahn
aufgenommen wurde ("Eine welterbeverträgliche und finanzierbare
Realisierung der Herkules-
bahn wird begrüßt."), doch soll über sie
erst nach der Entscheidung der UNESCO zur Anerkennung des Bergparks
als Weltkulturerbe getroffen werden - das wird voraussichtlich 2013
der Fall sein. Für die Stadt hat der UNESCO-Titel höchste
Priorität; alles, was auf dem Weg dorthin tatsächlich
oder vermeintlich für Verzögerungen sorgen könnte,
wird diesem Ziel untergeordnet. Zahlreiche Stadtverordnete stimmten
nur mit "Bauchschmerzen" zu. Die Kritik an der Vorlage
war sehr deutlich. Stellvertretend kann hier
die Rede des Stadtverordneten Dieter Beig nachlesen werden. Zum
Nachlesen: das "Gesamterschließungskonzept Bergpark Wilhelmshöhe
in Kassel" in der überarbeiteten
Fassung als auch in der ersten
Fassung. Die Straßenbahn spielt in diesem Konzept
keine Rolle. Die Stadt hatte uns ausdrücklich um eine Stellungnahme
gebeten, die insgesamt sehr kritisch ausgefallen ist. Sie können
sie hier
nachlesen.
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Becher
mit Herkulesbahn-Motiv
Der Kaffeebecher macht sich sicher gut
auf dem heimischen Schreibtisch oder im Büro. Und
er ist eine prima Werbung für unser Projekt, wenn
Sie ihn als kleine Aufmerksamkeit an Freunde und Bekannte
verschenken. Die Idee stammt von unserem Fördervereinsmitglied
Dietrich Meier. Über ihn können Sie den Becher
käuflich erwerben.
Der
Becher kostet in der Herstellung 6 Euro (zusätzlich
4 Euro Porto, bruchsicher verpackt). Bei Interesse bitte
Kontakt per Email mit Herrn Meier aufnehmen:dietrich.meier@reformiert.de
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