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ÖRDERVEREIN NEUE HERKULESBAHN KASSEL e.V.

 


  Aktualisiert am
30.8.2010


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Welterbe Würzburg - UNESCO gibt grünes Licht für Straßenbahn


Die Stadt Würzburg kann eine Straßenbahn entlang der Residenz bauen, ohne deren Status als Weltkulturerbe in Gefahr zu bringen. Dies be-
schloss das Welterbekomitee der UNESCO in Brasilia. Es hat sich für Würzburg ausge-
zahlt, dass man die UNESCO frühzeitig die in die Planungen einbezogen hat. Das gibt unseren Bestrebungen, das künftige Kasseler Welterbe umweltfreundlich mit einer

Straßenbahn anzubinden, zusätzlichen Auftrieb, zumal die UNESCO weitere Verkehrsberuhigung und eine deutliche Verringerung der Parkplätze vor der Residenz angemahnt hat. Es wäre zu wünschen, dass die Stadt Kassel und das Land Hessen das Beispiel Würzburg zum Anlass nehmen, um über die Verkehrs-
erschließung des Bergparks Wilhelmshöhe neu nachzudenken. Zur Entscheidung lesen Sie bitte den Artikel der Würzburger MAIN POST vom 7. August 2010 ( als pdf). Auf unserer Homepage haben wir bereits um-
fangreiche Informationen zur Situation in Würzburg zusammengestellt. Viele Welterbestädte in Europa setzen ganz bewusst auf die Straßenbahn, um die Belastungen ihrer Welterbestätten durch den Individualverkehr zu minimieren. Lesen Sie bitte hier weiter.


Traum und Wirklichkeit: Der CO2-freie Bergpark Wilhelmshöhe



"Wir setzen auf Elektromobilität und einen CO2-freien Bergpark", wird die Hessische Ministerin für Wissen-
schaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, in der HNA vom 13. März 2010 zitiert. Gegen weniger Abgase im Bergpark ist nichts einzuwenden. Doch die Realität sieht anders aus. Unser Bild zeigt Besucher auf dem Weg zum Steinhöfer Wasserfall - mitten in der Kernzone des künftigen Welterbes.

Mit unserer Bildergalerie appellieren wir an alle, die für den Bergpark Verantwortung tragen oder sich verant-
wortlich fühlen, ihn umweltfreundlich mit der Straßenbahn zu erschließen. Dieses großartige Parkdenkmal hat mehr Rücksichtnahme und Nachhaltigkeit verdient. Wir wollen zum Nachdenken anregen, ob die bisherigen Entscheidungen zur Erschließung des Bergparks wirklich so weise waren.

Überzeugen Sie sich selbst:
Impressionen des "CO2-freien Bergparks" (Stand: 18.7.2010)



Ihm gilt unser Engagement: Der Bergpark mit seinen Wasserspielen


Tausende kommen stets zu den weltberühmten Wasserspielen - mit dem krönenden Abschluss der Fontäne vor Schloss Wilhelmshöhe. Unser Förderverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, für eine umweltfreundliche Erschließung dieses großartigen Bergparks zu werben.

Hier finden Sie eine Bildergalerie der Wasserspiele.


Der Schöpfer "eines verrückten Plans": Gustav Henkel


Gustav Henkel (1856-1941)

1934 hielt Gustav Henkel, der Erbauer der Herkulesbahn, auf einer Mitgliederversammlung des VDI in Kassel einen Vortrag mit dem Titel "Selbsterlebtes aus der Entwicklung der Elektrotechnik", der einen tiefen Einblick sowohl in das berufliche Wirken eines Pioniers der Elektrotechnik, als auch in dessen Persönlichkeit gewährt. Er gehört ohne Zweifel zu den bedeutendsten Erfindern und schillerndsten Unternehmerpersönlichkeiten, die Kassel hervorgebracht und die Technikgeschichte unserer Stadt geprägt haben.

Über 40 Jahre gehörte Gustav Henkel dem hessischen Bezirksverein des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) an. Von 1912 bis 1917 war er dessen Vorsitzender und gehörte dem Vorstandsrat und Wahlaus-
schuss des rund 26.000 Mitglieder zählenden Hauptvereins mit Sitz in Berlin an.

In seinen Ausführungen geht er auch auf die Herkulesbahn ein, die seinerzeit in der Öffentlichkeit als "verrückter Plan" galt, weil er eine Straßenbahn auf die Höhen des Habichtswaldes bauen wollte, die Personen und Güter befördern sollte - ohne Zahnrad. Den Wortlaut des Vortrags finden Sie
hier. Es ist das erste einer ganzen Reihe von zeitgeschichtlichen Dokumenten, die wir nach und nach auf unserer Homepage veröffentlichen werden.


Ein Zeitdokument vom 3. Oktober 1943: "Schaffnerin Christa"

     

Ab dem 3. Oktober 1943, also 19 Tage vor dem verheerenden Luftangriff auf Kassels Innenstadt, begann ein Schmalfilmer aus Brasselsberg, den Alltag seiner damals 16-jährigen Schwester zu dokumentieren, die als Schaffnerin bei der Herkulesbahn arbeitete. Dieses einzigartige Zeitdokument stellte uns ein Freund des Schmalfilmers zur Verfügung, in dessen Besitz sich der Film jetzt befindet. Bitte beachten: Wenn Sie auf 'Wiedergabe' klicken, startet der nachträglich vertonte Film bzw. erscheint das Bild erst nach einigen Sekunden. Der Film kann auch auf Youtube angesehen werden.


Stadt Kassel will erst 2013 über die Herkulesbahn entscheiden



Die Stadtverordneten beschlossen am 22. März 2010 ein vom Magistrat vorgelegtes Verkehrskonzept für den Bergpark. Zwar erreichten SPD und Bündnis90/DIE GRÜNEN, dass erstmals ein Bekenntnis für die Herkulesbahn aufgenommen wurde ("Eine welterbeverträgliche und finanzierbare Realisierung der Herkules-
bahn wird begrüßt."
), doch soll über sie erst nach der Entscheidung der UNESCO zur Anerkennung des Bergparks als Weltkulturerbe getroffen werden - das wird voraussichtlich 2013 der Fall sein. Für die Stadt hat der UNESCO-Titel höchste Priorität; alles, was auf dem Weg dorthin tatsächlich oder vermeintlich für Verzögerungen sorgen könnte, wird diesem Ziel untergeordnet. Zahlreiche Stadtverordnete stimmten nur mit "Bauchschmerzen" zu. Die Kritik an der Vorlage war sehr deutlich. Stellvertretend kann hier die Rede des Stadtverordneten Dieter Beig nachlesen werden. Zum Nachlesen: das "Gesamterschließungskonzept Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel" in der überarbeiteten Fassung als auch in der ersten Fassung. Die Straßenbahn spielt in diesem Konzept keine Rolle. Die Stadt hatte uns ausdrücklich um eine Stellungnahme gebeten, die insgesamt sehr kritisch ausgefallen ist. Sie können sie hier nachlesen.



Becher mit Herkulesbahn-Motiv

Der Kaffeebecher macht sich sicher gut auf dem heimischen Schreibtisch oder im Büro. Und er ist eine prima Werbung für unser Projekt, wenn Sie ihn als kleine Aufmerksamkeit an Freunde und Bekannte verschenken. Die Idee stammt von unserem Fördervereinsmitglied Dietrich Meier. Über ihn können Sie den Becher käuflich erwerben.

Der Becher kostet in der Herstellung 6 Euro (zusätzlich 4 Euro Porto, bruchsicher verpackt). Bei Interesse bitte Kontakt per Email mit Herrn Meier aufnehmen:dietrich.meier@reformiert.de




Alles Wissenswerte über den Förderverein und die neue Herkulesbahn können Sie in unserem Flyer nachlesen.
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Im euregio-Verlag ist ein Standard-Werk über Kassel erschienen. Auf über 850 Seiten wird die Geschichte Kassels anschaulich und kompakt dargestellt. Natürlich ist auch die Herkulesbahn vertreten. Den Artikel können Sie als pdf hier nachlesen.


Ein prominenter Fan der Herkulesbahn ist der Hamburger Produzent Hubertus Meyer-Burckhardt, der auch Sprecher des Kassel-Beirats ist. Er fordert im Hinblick auf die 1100-Jahr-Feier Kassels im Jahre 2013 ein Jahrhundertprojekt für unsere Stadt: die Herkulesbahn. mehr


www.tram-kassel.de:

Dr. Heribert Menzel wirbt auf der Startseite seiner Homepage für die Herkulesbahn. Wir sagen herzlichen Dank für die Unterstützung! mehr