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ÖRDERVEREIN NEUE HERKULESBAHN

   
 
 










 


Förderverein feiert 2012 sein zehnjähriges Bestehen


Ein Schmuckstück und komische Plakatkunst werben für die neue Herkulesbahn



Die Sympathie für die neue Herkulesbahn kann man künftig noch einfacher zeigen: mit einem hochwertigen Stickpin in 925er Silber des Kasseler Goldschmieds Markus Heitkamp. Mit dieser Initiative möchten die Heitkamps einen Beitrag zum nachhaltigen Schutz des Kasseler Wahrzeichens und künftigen Welterbes leisten. "Das war eine wirklich reizvolle Aufgabe für unsere Goldschmiede, Schmuck und Schutz und Spende zu verbinden", so Markus Heitkamp.

Gleichzeitig bietet der Förderverein ein Plakat an, das in humorvoller Form für das Anliegen des Fördervereins wirbt. Herkules ist bekanntlich durch die Bewältigung von zwölf Aufgaben unsterblich geworden. Sein Kasseler Pendant hat jetzt die 13. Herkulesaufgabe in Angriff genommen: Bis zur Verwirklichung einer direkten Straßenbahnverbindung aus der Innenstadt hat er seine repräsentativen Pflichten auf der Oktogon-Pyramide eingestellt und sich mit dem Anliegen des Fördervereins solidarisch erklärt. Und wer ihn kennt, weiß: Der Mann hat Durchsetzungsvermögen und einen langen Atem.

Die Motividee des Fördervereinsvorsitzenden hat Dank der Vermittlung von Martin Sonntag (Caricatura) der Kasseler Künstler Julian Rossmeisl (1978 in Kassel geboren, Studium Kommunikationsdesign an der Universität Essen-Duisburg, Teilnehmer der Sommerakademie der Caricatura 2010 und 2011) in Öl gemalt. Die Typografie für das Repor steuerte Johanna Unterberg bei, Studentin der Folkwang-Universität der Künste in Essen.

Den Entwurf des Stickpins (13 x 17,5 mm, 925er Silber) und den Kunstdruck (Format A 1) haben Markus Heitkamp, Michael Schwab und Julian Rossmeisl in einem Pressegespräch am 16. Februar vorgestellt.



Den Stickpin kann zum Preis von 39,90 Euro bei Juwelier Heitkamp in der Hauptfiliale in der Oberen Königsstraße 41 erwerben. Pro Exemplar wird der Förderverein mit 5 Euro unterstützt. Vorbestellungen nimmt Juwelier & Goldschmiede Heitkamp GmbH unter der Tel.-Nr. (0561) 739 14 08 oder per Email kontakt@juwelier-heitkamp.de entgegen.



Der Plakatverkauf startete an Aschermittwoch, 22. Februar 2012, in der Caricatura Bar im Kulturbahnhof. Dort signierte der Künstler Julian Rossmeisl die ersten Exemplare.

Das Plakat kostet 12 Euro für Selbstabholer; pro verkauftem Exemplar gehen ebenfalls 5 Euro an den Förderverein. Das Plakat kann man sich auch zusenden lassen, dann kommen Kosten für Verpackung (1 Euro für eine stabile Versandhülse) und Porto (5,60 Euro, Päckchen plus Rollenmarke) hinzu.

Vorbestellungen des Plakats können telefonisch unter (0561) 12051 beim Vorsitzenden Michael Schwab oder unter (0561) 38643 bei Schatzmeister Wolfgang Kann sowie per Email unter herkulesbahn@t-online.de entgegengenommen werden; dort erhält man auch alle notwendigen Informationen.

Übrigens: Wir freuen uns und sind stolz, dass wir als eines der Jubiläumsprojekte für die 1100-Jahr-Feier Kassels im Jahr 2013 ausgezeichnet wurden. Zum Auftakt starten wir am 27. April 2013, also am Tag genau 110 Jahre nach der Jungfernfahrt der ersten Straßenbahn zum Herkules, mit einer zweiwöchigen Jubiläumsausstellung im Vestibül des Kasseler Rathauses. Die Geschichte der Bahn und seines Erbauers repräsentieren ein spannendes Kapitel Kasseler Stadt- und Technikgeschichte. Der Förderverein wird mit dieser Ausstellung und weiteren Aktionen und Veranstaltungen daran erinnern und gleichzeitig aufzeigen, wie zeitlos aktuell das Henkelsche Konzept im Lichte der 2013 anstehenden Aufnahme des Bergparks mit seinen Wasserspielen in die Welterbeliste der UNESCO sein könnte.

Visionen brauchen mutige Entscheidungen!

Seit genau zehn Jahren engagiert sich der Förderverein Neue Herkulesbahn Kassel e.V. für eine umweltfreundliche Straßenbahn, die die Innenstadt mit dem Wahrzeichen Kassels verbindet. Mit dem Slogan "Visionen brauchen mutige Entscheidungen" erinnert er an die visionäre Kraft der Kasseler Unternehmerpersönlichkeit Gustav Henkel, der nicht nur die Elektrizität nach Wilhelms-höhe brachte, sondern auch die kühne Idee und technische Meisterleistung verwirklichte, die Höhen des Habichtswaldes auf Schienen und ohne Zahnrad zu erklimmen. Ob die Menschen die weltberühmten Wasserspielen sehen oder Wintersport treiben wollten: die allseits beliebte und geschätzte Herkulesbahn brachte sie alle nach oben.

Daran knüpft das Projekt einer neuen Herkulesbahn an. Das Konzept des Fördervereins sieht vor, die Linie 3 ab Druseltal bis zum Herkules zu verlängern, um die Museumsachse zwischen dem "kürfürstlichen Kosmos" in Bad Wilhelmshöhe und der Innenstadt, die beiden Pole der Kasseler Museumslandschaft, über die Wilhelmshöher Allee mit der Straßenbahn abzubilden - umweltfreundlich, barrierefrei und ohne umzusteigen. Damit wären die beiden markanten Einstiegspunkte des Bergparks - Herkules und Schloss Wilhelmshöhe - an das hervorragende Kasseler Straßenbahnnetz angeschlossen.

Bereits 2011 haben das neue Besucherzentrum am Herkules, das wieder zugängliche Oktogon und ein deutlich aufgewertetes gastronomische Angebot weit mehr Menschen angelockt, als Fachleute prognostiziert hatten. Nicht zuletzt haben die Menschen in Kassel und der Region ihren Bergpark wiederentdeckt. Dieser unerwartete Ansturm hat die Kapazitätsgrenzen des neuen Parkplatzangebots am Herkules schon jetzt gesprengt. Und das documenta-Jahr sowie das Stadtjubiläum 2013 und dem Hessentag, zu dem über eine Million Besucher erwartet werden, kommen erst noch. Es wäre fahrlässig, dieses Potenzial für den ÖPNV nicht zu nutzen. "Deshalb müssen die Stadt Kassel und das Land Hessen an die verkehrliche Erschließung des Welterbes ebenso hohe Anforderungen stellen wie an das Welterbe selbst. Und das bedeutet vor allem, zum Schutze des Ensembles verstärkt auf umweltfreundliche Mobilität zu setzen, wie das andere Welterbestätten mit Erfolg praktizieren," so Michael Schwab, Initiator und Vorsitzender des Fördervereins.

Bericht über die Plakataktion in der HNA

Bericht im Extratip