|
HNA 13.3.2010:
Im Bergpark ohne Abgase ?!
|
Reaktionen
von Leserinnen und Lesern auf der Homepage der HNA zu einem
Artikel zur Verkehrserschließung des Bergparks. Darin
kündigt die Hessische Ministerin für Wissenschaft
und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, einen CO2-freien
Bergpark an. Den Original-Artikel können Sie hier
noch einmal nachlesen.
Bei
den Leser-Beiträgen handelt es sich in der Regel um
anonyme Komentare (die User benutzen Nicknames; die E-Mail-Adressen
sind der HNA jedoch bekannt):
|
Heiligs
Blechle schreibt: "Im Bergpark ohne Abgase?
Tatsächlich verbinden die Elektrobusse, die es offenkundig
für dieses Gelände noch nicht gibt, den Parkplatz Ochsenallee
mit dem Schloss bzw. dem Parkplatz am Herkules, um Autofahrer
hin- und her zu transportieren. Die fahren aber alle erst einmal
durch "Bad" Wilhelmshöhe. Was für ein Signal
an den Kurbezirk! Mit dem Bus will man wohl eher die Straßenbahn
verhindern, als sie zu fördern. Wetten, dass?"
hercules
antwortet darauf: "@ heiligs blechle............!ERSTMAL
MOIN MOIN ........schließe mich deiner Meinung an ~~~ "TOP
DIE WETTE GILT.............!!!! ???"
NGC891
schreibt: "CO2-freier Bergpark" - so ein Quatsch! Welch
hohle Phrasendrescherei! Und sowas als Minister fuer Wissenschaft!
Chemie 6, Physik 6, setzen!"
Dréke
schreibt: "Das Ding sieht aus wie ein Playmobil-Bus vor einer
Playmobil-Burg :-)
Aber null Abgase? Diese Aussage ist irreführend! Dafür
blasen die Kohlekraftwerke im Ruhrgebiet dann das CO2 in die Luft
..."
Playmobilität
antwortet: "Der ist von Playmobil, und die Fahrgäste
müssen ihn wahrscheinlich den Berg hochschieben ;-) "
Vehikel
schreibt: "Werktags fahren - wenn ich die Zahl noch richtig
im Kopf habe - etwa 6.000 Fahrzeuge auf der Tulpenallee mitten
durch den Park. An schönen Wochenenden mit Veranstaltungen
rund ums Schloss dürften es nicht viel weniger sein und die
Parkplätze sind voll. Wie kann man da von einem CO2-freien
Bergpark sprechen? Das ist doch ein Etikett, über das sich
alle Welt schlapp lachen wird."
Freie
Fahrt schreibt: "Der Elektrobus pendelt als
Service für Autofahrer (!) zwischen Parkplatz Ochsenallee
und Schlossplateau. Die Inszenierung des Besucherzentrums am Herkules
ist - so die Architekten - ganz auf den Auto fahrenden Besucher
(!) ausgerichtet. Die neue Linie 23 bringt Autofahrer (!) nach
den Wasserspielen vom Schloss durchs Druseltal wieder zurück
zum Herkules. Das Kaskadenrestaurant darf weiter mit dem Auto
(!) angesteuert werden. Die Tulpenallee ist trotz 7.000 täglichen
Pkw-Fahrten (!) ist angeblich "kein Schaden oder Mangel für
das Prädikat Welterbe". Prof. Küster, mhk-Direktor,
brachte in einem Interview die Philosophie des Verkehrskonzept
so auf den Punkt: "Wir werden unsere Gäste vom Parkplatz
(!) abholen und zum Schloss oder Herkules fahren". Das Bergrennen
(!) darf weiter stattfinden. Macht's Klick?
@Vehikel:
Es sind nicht 6000, sondern 7000 Autos und Lkw's täglich."
Genossenboss
schreibt: "Hätte man auch mit einer Straba-Verlängerung
bis hinter oder neben das eh neu zu bauende Schlosshotel erreichen
können. Es währe mit einer Herkulesbahn als Querverbindung
vom Schlosshotel zum Herkules auch ein sinnvoller Pendelverkehr
möglich gewesen. Einzig die Elektrobusverbindung über
die Mulangstraße zur Löwenburg und zum Kaskadenrestaurant
wurde umgesetzt. Unverständlich bleibt, wieso dann noch weiterhin
ein Autoverkehr zum Restaurant erforderlich ist? Und die Tulpenallee-Rasenallee?
Letztere ist über Harleshausen jederzeit erreichbar, niemand
braucht eine Auto-Tulpenallee!
Helianer
schreibt: "Geplant ist ein Pendelverkehr vom Parkplatz Ochsenallee
sowie der Endhaltestelle der Linie 1 und dem Schlossplateau. Wenn
der Andrang groß ist, könnten zwei Busse ständig
hin- und herfahren. Wir wollen ein vernünftiges
Angebot auch für Menschen, die nicht so gut zu Fuß
sind, sagt die Ministerin.
Wollen
wir mal rechnen: Wie weit ist es von der Linie 1 bis zum Parkplatz
? und Schlos ?
Wie viele Pers passen in einen Bus? Es soll 2 (!) Busse geben.
Wie viele Zuschauer haben die Wasserspiele? Wie lange muß
ich nun auf einen Sitzplatz in dem Bus warten ??
Warum
baut man nicht die Straßenbahn weiter? Steigungen kann sie,
genug Plätze, CO 2 frei, und es gibt genug Fahrzeuge.
bravoks
schreibt: "Busse!? Was für einen Unsinn! Entweder ich
baue eine Tiefgarage direkt unter dem Schloss oder ich verlängere
die Straßenbahn. Aber Buspendelverkehr hat doch keinen sinn.
Und CO² frei ist das nun wirklich nicht. Oder ist es geplant
am Parkplatz ein Windkraftwerk aufzustellen um die Busse mit Strom
zu versorgen?
Nur eine Straßenbahn schafft die notwendigen Kapazitäten.
Ben
schreibt: "Der Bus sieht nicht aus, als würden
da viele Leute reinpassen. Eine Familie mit Kinderwagen, und das
lustige Spielmobil da ist voll!
Ein
Hit scheint diese Elektro-Büchse nicht zu sein, oder wollen
die ein ganzes Dutzend davon anschaffen, müßten sie
nämlich, um dem Besucherandrang zu den Wasserspielen oder
anderen Veranstaltungen zu bewältigen.
Wenn
Bus, dann sollte doch ein großer Normalbus her, der mit
Wasserstoff läuft. oder Brennstoffzelle. Das gibt es doch
schon alles, und die 23 fährt ja auch schon als Normalbus
durch den Park."
Satire
schreibt: "Müssen wir eigentlich, um ein Welterbe -
taugliches Umfeld zu schaffen, neben der Abgase auch die deutsche
Sprache im Bergpark abschaffen oder wieso ist auf dem Foto ein
"fuel cell bus" mit "zero emissions" zu sehen?
Hoffen wir mal, dass es sich nur um ein Beispielfoto handelt,
sonst müssen wir uns noch an das "Lions Castle"
im "Mountain Park Willys Heights" am schönen "Hawkwood
Forest National Park" gewöhnen, wo wir dann auf dem
"Vinegar Hill" im Ausflugslokal "Tall Grass"
ein Stück Kuchen essen.
Bleibt abzuwarten ob wir dann noch weiter Schwarzwälder Kirschtorte
und Frankfurter Kranz bekommen oder nur "Strawberry Shortbread"
und "Sweet Potato Pie".
Ich weiß, ich weiß, ist am Thema vorbei aber trotzdem....God
bless the Welterbe!"
Herkulesbahner
schreibt: "Das Buskonzept greift just zu dem Zeitpunkt, da
die Bergparkbesucher ihr Auto abgestellt haben, und dann im oder
um den Bergpark herum mit Bussen weiterbefördert zu werden.
Dieses Konzept veranlasst keinen einzigen Bergparkbesucher, den
Park, das Schloss oder den Herkules mit öffentlichen Verkehrsmitteln
anzusteuern. Man verzichtet darauf, Konzepte zu entwickeln, die
die Verkehrsmittelwahl beeinflussen. Im Gegensatz dazu plädiert
der Förderverein Neue Herkulesbahn für eine leistungsfähige
Straßenbahnverbindung (Linie 3) aus der Innenstadt bis zum
Wahrzeichen Kassels. Damit wären die beiden markanten Einstiegspunkte
des Bergparks mit der Straßenbahn angebunden - komfortabel,
barrierefrei und ohne Zwangsumstieg. An die verkehrliche Erschließung
müssen eben so hohe Ansprüche gestellt werden wie an
das Welterbe selbst. Mit dem Buskonzept gelingt das nicht. Erst
die Straßenbahn, dann ggfs. Ergänzung durch weitere
Bausteine: So müsste die Reihenfolge lauten!"
Willi
schreibt: "Dem Beitrag der Herkulesbahner ist eigentlich
nur hinzuzufügen, dass auch die Verlängerung der Linie
1 um eine Haltestelle sinnvoll ist."
Siebert
schreibt: "Es ist in Nordhessen wie immer: Provinzlinge,
die weltmännisches Denken an den Tag legen wollen. Angeblicher
Umweltschutz um jeden Preis. Wie einer der Vorredner schon erwähnte
sind diese "Busse" (ich denke das ist in diesem Fall
ja wohl ein Spitzname) von Playmobil und mehr als ungeeignet.
DIE STRASSENBAHN muß her. Und zwar zum Herkules, wie es
geplant ist. Jeder, der diesen angeblichen Bus als ernste Alternative
zur Strassenbahn sieht, ist ein Fantast!
Und zum Oldirennen sei noch angemerkt: DAS IST KEIN RENNEN, sondern
eine wie ich finde, wunderbare Attraktion für den Bergpark.
(alle zwei bis drei Jahre gerade einmal, davon fällt kein
Blümchen um). Mit dem Schwachsinn, alles für das Welterbe
aus dem Park zu verbannen, macht man ihn TOT!
Macht doch in Nordhessen nicht immer wieder die selben Fehler,
Tag für Tag, Jahr für Jahr, Jahrzehnt für Jahrzehnt:
Nordhessen kann nur gestärkt werden, wenn man nicht alles
kaputt redet und dafür solche Spielerreien wie den Spielzeugbus
favorisiert."
Anna
schreibt: "Ich finde diese Bestrebungen in Richtung Elektromobilität
und einen CO2-freien Bergpark sehr positiv.
In diesem Zusammenhang empfinde ich es als sehr großes Ärgernis,
dass private PKW's zunehmend immer mehr, z.T. direkt vor den beginnenden
Kaskaden, geparkt werden. "Grischäfer" ist ohne
Wenn und Aber eine große Bereicherung für unseren Bergpark!
Ich bin jeden 2. Tag in diesem Gebiet unterwegs und wundere mich
schon seit längerem über die sehr zügige Fahrweise
der Autofahrer im Bereich Löwenburg/Kaskaden, egal ob Schnee,
Eis usw. Das Fahrzeugaufkommen ist viel höher geworden, parken
am Straßenrand in Richtung Herkules-Serpentinen nehme ich
noch hin, aber parken vor den Kaskaden, Sonntag morgens um 10h,
das geht für mein Empfinden entschieden zu weit. Bewerbung
um Weltkulturerbe....... CO2-freien Bergpark.......löbliche
Projekte in Richtung Elektromobilität............. und wie
passt das zusammen?"

Der
CO2-freie Bergpark (Ausschnitt).
|