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ÖRDERVEREIN NEUE HERKULESBAHN

   
 
 










 


Pfingstsonntag 2015
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Trotz aller Bemühungen: Die Verkehrsinfrastruktur des Bergparks ist dem Besucheransturm trotz Verbesserungen weiterhin nicht gewachsen

Die professionelle Tourismuswerbung von Kassel Marketing für das Weltkulturerbe trägt Früchte und lockt viele Besucher aus allen Teilen Deutschlands zu den Wasserspielen im Bergpark. Doch so begrüßenswert die neuen Verkehrsbausteine sind (Parkraumbewirtschaftung, Ausweitung des Bus-Pendelverkehrs vom Schloss zum Herkules, Tempo 50 im Druseltal), die KVG einen tollen Job macht und die Ordnungskräfte tun, was sie können: Die Verkehrsinfrastruktur ist den Besuchermassen einfach nicht gewachsen. Die Busse sind vorrangig ein Service für den mit dem Auto anreisenden Bergparkbesucher mit ansonsten geringen Erschließungsfunktionen, und die mit dem Auto anreisenden Bergparkbesucher verschärfen die ohnehin große Verkehrsbelastung im Kurbezirk Bad Wilhelmshöhe. Bereits der 1. Mai war nach unserer Beobachtung der bislang besucherstärkste Wasserspielauftakt überhaupt, an Pfingstssonntag waren noch einmal deutlich mehr Personen unterwegs. Diese Fotostrecke verdeutlicht die Situation am Ehlener Kreuz sowie im Bereich des Schlosses. Für die Fußgänger wird es immer gefährlicher, für sie hat man noch keine überzeugenden Lösungen parat.

Parkplatz Ochsenallee, 13.06 Uhr: Gerade fuhr ein Bus zum Herkules. Diese Fahrgäste konnte der überfüllte Bus nicht mehr mitnehmen (!). An den Wartenden an der Haltstelle gegenüber dem Besucherzentrum Schloss fuhr er gleich vorbei. Das erweiterte Angebot der KVG spricht sich offensichtlich herum. Anstatt am Herkules zu parken, wird das Auto gleich am Schloss abgestellt. Wenn dieser Trend anhält, ist in diesem Bereich künftig mit noch mehr Parkdruck zu rechnen.


Ehlener Kreuz, 13.24 Uhr: Eine lange Fahrzeugschlange wartet vom Druseltal kommend auf die Weiterfahrt zum Herkules.


Gleich hinter der Kreuzung werden in zwei Reihen die Parkgebühren in Höhe von 7 Euro kassiert, die zur Nutzung des ÖPNV berechtigen, um mit dem Bus nach den Wasserspielen vom Schloss wieder zurück zum Fahrzeug zu kommen.

Eine Situation, die sich häufig wiederholt: Der Autofahrer in dem roten Wagen hat keine Geduld mehr, um in der Kolonne zu warten, schert aus und fährt geradeaus weiter. Manche machen das schon viel weiter hinten, überholen zügig die wartende Kolonne und geraten bisweilen in den Gegenverkehr, der aus Richtung Habichtswald mit Tempo 70 oder schneller entgegenkommt.

Besonders knifflig und unübersichtlich wird es, wenn gleichzeitig mehrere abbiegende Fahrzeuge aus beiden Richtungen für einen kleinen Stau sorgen, geradeaus fahrende Autos an den stehenden Fahrzeugen vorbei möchten.

Diese Besucher haben ihre Fahrzeuge schon in Sichtweite des Ehlener Kreuzes am Seitenrand geparkt. Von hier aus geht es zu Fuß weiter zum Herkules. Bestimmt kein adäquater Fußweg zum Kasseler Welterbe. Es ist 13.32 Uhr, gleich sind alle Parkplätze belegt.

Die Fußgänger, darunter viele Familien mit kleinen Kindern, müssen auf ihrem Weg zum Herkules ständig auf den Verkehr achten. Wenn Busse kommen oder sich sogar begegnen, wird es eng.

Gerade diese Stelle veranschaulicht, wie nahe sich Autoverkehr und Fußgänger kommen.

Dieser Bus muss wegen des Gegenverkehrs abbremsen, erst dann kann er die Menschen passieren....

... doch jetzt darf in der Linkskurve niemand entgegenkommen.

Gegen 13.40 Uhr sperren die Ordner die Zufahrt zum Herkules, 50 Minuten vor Beginn der Wasserspiele.

Die Ordner signalisieren mit Gesten oder sprechen die irritierten Fahrer durchs Autofenster an: "Tut uns leid, wir können niemanden durchlassen, alle Parkplätze belegt." Da viele der Anreisenden ortsunkundig sind, fehlt ihnen das Wissen, wo man in der Nähe noch parken kann. Sie wenden an der Kreuzung, manche fahren geradeaus zum Golfclub und versuchen dort ihr Glück, andere fahren auf der Ehlener Straße weiter oder bergab ins Druseltal. An den Kennzeichen erkennt man, dass manche hunderte Kilometer bis hierher gefahren sind - und plötzlich erfahren, dass so kurz vor dem Ziel kein Parkplatz mehr zur Verfügung steht.

Bis auf den Bus werden alle Fahrzeuge weitergewunken. Hier ein Beinahe-Crash: Der Fahrer des schwarzen Mercedes scherte gerade aus und setzte in dem Moment zum Überholen an, als das Taxi vom Herkules kommend in die Ehlener Straße einbiegt. Auch eine Situation, die man dort häufig beobachten kann.

Dieses Bild zeigt die Unübersichtlichkeit, aus denen sich Gefahrensituationen entwickeln können: Fußgänger kommen aus allen Richtungen und möchten gar die Kreuzung queren; die vom Druseltal kommenden Fahrer erfahren, wenn sie einbiegen wollen, dass alles voll ist und sie wieder umkehren müssen; der Fahrer des Vans mit den Fahrrädern, der links zum Herkules möchte, muss sich jetzt überlegen, wie es für ihn weitergeht; ein blauer Kombi fuhr gerade über die Kreuzung und fährt rechts weiter zum Golfclub, wo aber auch nichts mehr frei ist, wie viele andere nach ihm noch feststellen werden. Und dann sind da noch Reisebusse und KVG-Busse, die im Stau stehen und auch pünktlich bei den Wasserspielen sein wollen.

Hier sind so viele Verkehrsteilnehmer aus unterschiedlichen Motiven und mit unterschiedlichen Fahrzielen unterwegs, dass hier zunächst dringend eine Geschwindigkeitsbegrenzung her muss, noch besser: An dieser Stelle sollte ein großzügiger Kreisel gebaut werden mit einer zusätzlichen Abbiegespur für die Besucher, die aus dem Druseltal kommen. Ohne drastische Verkehrsberuhigung und einer besseren Übersichtlichkeit ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis es hier richtig kracht. Außerdem könnte mit einem Kreisel und gestalterischen Maßnahmen eine schöne Eingangssituation geschaffen werden, die dem Kasseler Weltkulturerbe angemessen ist.

Ehlener Kreuz, Blickrichtung Habichtswald, es ist 13.54 Uhr. Die ersten Fahrer wenden weiter oben und stellen dann ihre Fahrzeuge entlang der Ehlener Straße ab. Gefährliche Wendemanöver bei verzweifelter Parkplatzsuche, und das in einer langgestreckten Linkskurve, wo Tempo 70 in beiden Richtungen zulässig ist und häufig überschritten wird. Und daneben Fußgänger auf dem Weg zum Herkules.

Der Blick zurück zum Ehlener Kreuz: Jede Minute könnte man eine neues Bild machen, jedesmal sähe die Autokolonne anders aus und lässt erahnen, wie viele Fahrzeuge sich umsonst auf den Weg zum Herkules gemacht haben. Alle Fahrer müssen sich neu orientieren, viele wissen nicht weiter, weil sie zum ersten Mal hier sind.

Und in dem Kudelmuddel sind da noch die Fußgänger, die eben noch in einem Auto saßen und jetzt über die Kreuzung hasten. Seit fünf Jahren wird Jahr für Jahr ein organisatorischer Kraftaufwand betrieben und viel Geld in die Hand genommen, um an einem unzureichenden Verkehrskonzept (Das 2010 beschlossene Erschließungskonzept für den Bergpark) weiterzubasteln, weil man rechtzeitg versäumt hat, den großen Wurf zu wagen und die beiden Eingangsportale des Parks mit der Straßenbahn zu erschließen. Aber an die Fußgänger denkt keiner, dabei ist dieser großartige Bergpark doch nur fußläufig erlebbar. Und gerade deshalb sollten die Besucher sicher und komfortabel an ihr Ziel gelangen können.

Am Golfclub sind sie schon seit Jahren genervt: die Parkplatznot auf der anderen Seite lässt viele Bergparkbesucher hier ihr Glück versuchen.

14.03 Uhr, Blick vom Ehlener Kreuz Richtung Herkules-Zufahrt. Menschentrauben machen sich auf den Weg zum Wahrzeichen Kassels, um noch rechtzeitig den Beginn der Wasserspiele mitzubekommen. Einen Kilometer Wegstrecke liegt noch vor ihnen. All diese Menschen - und es werden ihnen die nächste halbe Stunde noch viele folgen - haben außerhalb der abgesperrten Zufahrt ihr Fahrzeug abgestellt. Kreisklassen-Verkehrserschließung für ein Weltklasse-Welterbe.

14.08 Uhr: Für ein paar Minuten wird die "Schleuse" nochmal geöffnet. Normalerweise lässt man am rechten Fahrbahnrand noch ein kurzes Stück frei - mölglicherweise damit die Busse an dieser Stelle besser rein- und rausfahren können. Jetzt lässt man auch die letzten verbliebenen Meter Fahrbahnrand zuparken.

Dieses und das Bild darunter....

... sollen nochmals veranschaulichen, wie sich die Situation für die Fußgänger darstellt.

Haltestelle Ehlener Kreuz, Blickrichtung Herkules. Diese Familie mit zwei Kindern und Kinderwagen läuft vorschriftsmäßig auf der linken Seite. Nur gibt es hier keinen Fußweg, sie laufen eingequetscht von ausfahrenden Bussen ihrem ersehnten Ziel entgegen. In 20 Minuten beginnen die Wasserspiele, tausend Meter entfernt.

Sechs Minuten vor Beginn der Wasserspiele strömen aus allen Richtungen immer noch Menschen und Autos. Viele Menschen werden an diesem Tag das Ereignis verpassen oder viel zu spät kommen. Wer es noch schafft und den Wasserspielen hinterherhetzt, wird sich zunächst freuen, keine sieben Euro Parkgebühr bezahlt zu haben. Am Schloss wird das Nachdenken beginnen, wie man wieder zurück zum Auto kommt.

Um 14.30 Uhr, die Wasserspiele beginnen gerade, stehen in der langgezogenen Linkskurve entlang der Ehlener Straße 45 Fahrzeuge, später kommen noch einzelne hinzu.

Dieses Bild dürfte es eigentlich nicht geben. Zu viele Gefahrenmomente auf ein Mal. Und die Menschen, die sich hier noch auf den Weg machen, haben keine Chance mehr, noch etwas von den Wasserspielen mitzubekommen. Wer an der Ehlener Straße oder hinten rechts im Wald einen Parkplatz gefunden hat, muss nun zum Ehlener Kreuz und von dort einen Kilometer zum Herkules laufen. Wenn sie sich beeilen und schnell bergab laufen, erleben sie vielleicht noch die Fontäne. Mit kleinen Kindern dürfte das aber schwer werden. Das ist dann nur noch Hetze, aber kein Genuss mehr - auch ein Ergebnis und ein grundsätzliches Problem der unzulänglichen Verkehrserschließung, die eigentlich mithelfen sollte, das Welterbe entspannt genießen zu können. Man muss es sich einmal vorstellen: Viele Gäste nehmen eine lange Anreise auf sich und freuen sich auf Kassel, und dann erleben sie, wie chlecht man sich vor Ort auf den Ansturm der Gäste vorbereitet hat.

Es ginge natürlich auch anders: auf einer grünen Trasse mit der Linie 3 durchs Druseltal zum Herkules und vielen Möglichkeiten, unterwegs zuzusteigen. Hier auf dem Bild sind die letzten Meter der Linie 1 durch den Park zu sehen. Sieht das nicht nach entspanntem, genussvollen Ankommen aus? Am Stau vorbei, ohne Lärm und Abgase, ohne lästige Parkplatzsuche.

Parkplatz Ochsenallee: Die Bussen haben endlich den Platz, den sie benötigen. Und es wird überwacht. Vor zwei Jahren herrschte hier noch Wildwest, Pkw's blockierten regelmäßig diese Stellplätze.

14.55 Uhr, Ampelanlage am Besucherzentrum Schloss: Am Fahrbahnrand wird verkehrswidrig geparkt, auch hier sind die regulären Parkplätze belegt.

Parkplatz Ochsenallee: Das Foto vermittelt einen guten Eindruck, wie viel an Pfingsten los war. Jeder Quadratmeter wird ausgenutzt.

Wer zu spät kam, parkt am Straßenrand....

... oder auf der Zufahrt zu den Schrebergärten. Zu diesem Zeitpunkt hatte keiner ein Knöllchen hinter dem Scheibenwischer.

Hier rechts ist auch noch ein lauschiges Plätzchen frei.

Tulpenallee, Blick zur Kurve hinter dem Gewächshaus. Auch dort wird seit Jahren unbeanstandet geparkt und die Fahrbahn gefährlich verengt.

Hier dürften nicht nur Bedienstete der Museumslandschaft Hessen Kassel geparkt haben, wetten, dass?

Auch ein beliebtes Plätzchen. Was bedeutet das Schild rechts? Vielleicht Vorsicht beim Einparken?

Der Blick aus der Gegenrichtung. Warum schafft man es nicht, dass hier nicht mehr geparkt wird und der Blick frei zum Schloss schweifen kann?

Auch entlang der Tulpenallee wird am Straßenrand geparkt.

Tulpenallee Blickrichtung Schloss/ Gewächshaus: Mit diesem Stein in der Bildmitte hat es eine besondere Bewandnis. Bei den letzten Wasserspielen im vergangenen Jahr war die Tulpenallee an dieser Stelle auf beiden Seiten zugeparkt. Ein Autofahrer ist daraufhin auf den Feldweg gefahren und hat seinen Wagen auf der Wiese abgestellt. Detzende andere haben es ihm nachgemacht. Jetzt hat man diesen Stein dort platziert - Problem gelöst.

Pfingstsonntag, Wasserspielbeginn, es ist regnerisch: Der Gehweg ist wieder einmal zugeparkt, trotz deutlicher Beschilderung und...



... unübersehbaren Piktogrammen. An Pfingstsonntag hat hier niemand kontrolliert, obwohl das regelmäßig der Fall sein sollte. Hier zu parken ist rücksichtslos gegenüber den Fußgängern, die es ohnehin nicht leicht haben auf ihren Wegen in den Bergpark, und hier ist außerdem eine Haltestelle für den parkinternen Shuttlebus, der durch die Falschparker blockiert wird.



Das war in den vergangenen Monaten ständig der Fall, wie hier am 18. Januar 2015...

... oder am 8. Februar 2015....

... oder am 15. Februar 2015 und, und, und. Regelverstöße, die nicht überwacht und geahndet werden, führen am Ende dazu, dass sich Gewohnheitsrechte bilden. Es passiert ja nichts.


Blicken wir zurück:

2010 hat die Kasseler Stadtverordnetenversammlung das Verkehrskonzept für den Bergpark beschlossen, mit dem man sich für die nächsten 10, 15 Jahre gewappnet sah. Die Kernaussagen des Konzepts lauteten: Selbst mit dem Welterbetitel werden die Besucherzahlen um höchstens 30 Prozent bis zum Jahre 2025 steigen, und selbst diesen Zielwert müsste man sich erst hart erarbeiten. Deshalb hat der Bergpark kein Verkehrs- und Erschließungsproblem. Es seien genug Parkplätze da, um eine deutlich höhere Nachfrage befriedigen zu können. Selbst bei einer Verdoppelung der Besucher würden erhebliche freie Kapazitäten bleiben.

Wir haben diese Grundannahmen stets angezweifelt, sind aber leider nicht ernst genommen worden. Der Förderverein hat überzeugend belegen können, dass diese Annahmen bereits 2011 überholt waren. Es war das erste Verkehrschaos-Jahr, als fast gleichzeitig das Besucherzentrum am Herkules sowie der neue Parkplatz fertiggestellt wurden, in die Herkules-Terrassen ein neuer Gastronom einzog und die Besucherplattform des Herkules wiedereröffnet wurde. Die Besucherzahlen lagen weit über dem Wert, der erst für 2025 erwartet wurde. Seit der Bergpark Weltkulturerbe ist, liegt die Zahl der Besucher um 300 Prozent höher als vorher. Das bedeutet, dass sich die Verkehrsplaner bei ihrer Besucherprognose um das Zehnfache verschätzt haben. Die Verkehrsplaner hatten in ihrer Arbeit die Museumsplaner kritisiert, die Jahre zuvor mit einer Verdoppelung der Besucher gerechnet hatten. Jetzt sind es nicht nur 200% mehr geworden, sondern gar 300%.

Der entscheidende Satz der Verkehrskonzepts von 2010 lautet: "Höhere Besucherzahlen als im Konzept veranschlagt, wären eine deutlich andere Planungsgrundlage für die Infrastruktur gewesen." Wenn die Stadt Kassel, die dieses Konzept erarbeiten ließ und verabschiedet hat, diesen Satz wirklich ernst meint und sich selbst ernst nimmt, müsste sie ein völlig neues Konzept auf den Weg bringen. Eine andere Planungsgrundlage heißt aus unserer Sicht: Hätte man die Straßenbahn nicht bekämpft, sondern frühzeitig die notwendige Infrastruktur rechtzeitig zur Entscheidung der UNESCO bereitgestellt und die Straßenbahnverlängerung in Betrieb genommen, wären uns viele Probleme und negative Schlagzeilen erspart geblieben. Jetzt wird mit viel Aufwand und hohen Kosten auf einer schlechten Planungsgrundlage ständig improvisiert, ohne einer guten Lösung jemals näher zu kommen. Und das touristische Image Kassels leidet darunter.

Das Weltkulturerbe braucht endlich die Unterstützung ideologiefreier Planer, die keinen Kulturkrieg gegen die Straßenbahn führen, weil nur die Tram - eingebettet in ein intelligentes Verkehrs- und Tourismuskonzept - attraktiv und leistungsfähig genug ist, die Verkehrsmittelwahl zugunsten des umweltfreundlichen ÖPNV entscheidend zu verändern. Das muss die Zielrichtung sein, um dem Anspruch von Nachhaltigkeit entsprechen zu können und glaubwürdig zu bleiben. Unser schützenswertes Weltkulturerbe hat Besseres verdient!